Du schaltest Google Ads, das Budget läuft, und irgendwo im Dashboard leuchten jede Menge Zahlen. Klicks, Impressionen, CTR, CPC, ROAS... und du fragst dich: Was davon ist wirklich wichtig, und was sagt dir das überhaupt? Keine Sorge, du bist damit nicht allein. Die gute Nachricht: Du musst kein Data Scientist sein, um deine Kampagnen zu verstehen. Du musst nur wissen, welche Google Ads Kennzahlen dir wirklich etwas über den Erfolg deiner Werbung verraten und wie du sie richtig liest. Genau das zeigen wir dir hier, Schritt für Schritt, ohne Fachchinesisch.
Was sind KPIs bei Google Ads?
KPIs (Key Performance Indicators, also Schlüsselkennzahlen) sind die Messwerte, anhand derer du beurteilst, ob deine Google Ads Kampagne das tut, wofür du sie bezahlst. Sie sind sozusagen der Tachometer deines Werbebudgets. Ein KPI ist eine Kennzahl, die eine konkrete Aussage über die Leistung einer Maßnahme macht, in diesem Fall über deine Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertisement, kurz SEA).
Das Tückische: Google Ads zeigt dir im Dashboard dutzende Werte. Nicht alle davon sind gleich relevant. Welche KPIs du im Auge behalten solltest, hängt von deinem Ziel ab. Willst du mehr Website Besucher*innen? Mehr Anfragen? Mehr Verkäufe? Je klarer dein Ziel, desto klarer wird auch, welche Kennzahlen zählen.
Wenn du noch ganz am Anfang stehst und dich fragst, wie Google Ads grundsätzlich funktioniert, dann lies am besten zuerst unseren Artikel Google Ads: Das wichtigste für Einsteiger*innen, bevor du hier weitermachst. Der gibt dir den Überblick, den du für diesen Text brauchst.
Die wichtigsten Google Ads Kennzahlen, die wir uns gleich ansehen, sind:
- Impressionen (wie oft wurde deine Anzeige gezeigt?)
- Klicks (wie oft haben Menschen darauf geklickt?)
- CTR (Klickrate: wie viele Prozent der Sehenden haben geklickt?)
- CPC (Cost per Click: was kostet dich ein Klick?)
- Conversions (was passiert nach dem Klick?)
- Conversion Rate (wie viele Klicks werden zur Aktion?)
- ROAS (Return on Ad Spend: wie viel verdienst du pro eingesetztem Euro?)
- Gesamtkosten (wie viel Budget wurde eingesetzt?)

Was ist mit Impressionen bei Google Ads gemeint?
Impressionen zeigen dir, wie oft deine Anzeige in den Google Suchergebnissen angezeigt wurde. Jedes Mal, wenn jemand einen Begriff sucht, der zu deinen Keywords passt, und deine Anzeige dabei erscheint, zählt das als eine Impression. Egal ob die Person draufklickt oder weiterschrollt.
Impressionen allein sagen dir noch nicht viel über den Erfolg deiner Kampagne. Sie sind aber wichtig als Ausgangspunkt: Wenn deine Anzeige kaum Impressionen bekommt, bedeutet das, dass sie entweder zu wenig geschaltet wird, deine Keywords zu eng gewählt sind oder dein Budget schnell erschöpft ist. Das ist dann eher ein Signal, die Kampagnenstruktur zu überdenken, als ein Misserfolg.
Impression Share: Wie sichtbar bist du wirklich?
Eine verwandte Kennzahl, die viele übersehen, ist der Impression Share (Anteil an möglichen Impressionen). Er zeigt dir, wie viel Prozent der möglichen Einblendungen du tatsächlich erzielt hast. Ein Impression Share von 40 % bedeutet, dass deine Anzeige in 60 % der Fälle, in denen sie hätte erscheinen können, nicht erschienen ist, weil zum Beispiel dein Budget nicht gereicht hat oder dein Qualitätsfaktor niedrig war.
Das ist eine der Kennzahlen, bei der eine erfahrene SEA Agentur Wien oft sofort erkennt, wo Potenzial verschenkt wird.
Was sagt die CTR aus?
Die CTR (Click Through Rate, deutsch: Klickrate) ist eine der aussagekräftigsten Kennzahlen überhaupt. Sie zeigt dir, wie viele Prozent der Menschen, die deine Anzeige gesehen haben, auch darauf geklickt haben. Die Formel ist simpel:
| Formel | Beispiel |
|---|---|
| CTR = Klicks ÷ Impressionen × 100 | 50 Klicks ÷ 1.000 Impressionen × 100 = 5 % CTR |
Eine hohe CTR bedeutet: Deine Anzeige trifft einen Nerv. Der Text, das Angebot, die Formulierung, alles passt zur Suchanfrage der Person. Eine niedrige CTR hingegen ist oft ein Hinweis darauf, dass Anzeigentext oder Keywords nicht gut zusammenpassen.
Was ist eine gute CTR bei Google Ads?
Das kommt auf die Branche an. Als grober Richtwert gilt: Für Suchanzeigen ist eine CTR zwischen 3 % und 10 % ein gesunder Bereich. Alles unter 1 % ist ein deutliches Warnsignal. Bei Display Anzeigen (also Bannerwerbung) sind die Klickraten naturgemäß deutlich niedriger, oft unter 1 %, das ist dort aber normal.
Tipp: Vergleiche deine CTR nicht nur mit einem Branchendurchschnitt, sondern auch mit dir selbst über Zeit. Wenn deine CTR steigt, machst du etwas richtig.
Klicks
Klicks sind das erste messbare Zeichen von Interesse. Jedes Mal, wenn jemand auf deine Anzeige klickt und auf deine Website gelangt, zählt das als ein Klick. Klingt simpel, ist es auch. Aber: Klicks allein sind kein Erfolg, sie sind eine Einladung.
Wichtig zu verstehen: Mehr Klicks bedeuten mehr Kosten. Deshalb ist es entscheidend, dass die Klicks auch die richtigen Menschen bringen, nämlich solche, die wirklich kaufen, anfragen oder buchen wollen. Viele Klicks von Menschen, die sofort wieder abspringen, sind teuer und bringen nichts.
Hier schließt sich ein wichtiger Kreis: Die Qualität deiner Website entscheidet mit darüber, was aus einem Klick wird. Wer nach dem Klick auf eine verwirrende, langsame oder unübersichtliche Seite landet, geht sofort wieder. Ein gutes User Experience Design ist deshalb kein Nice to Have, sondern direkt mit deinem Werbebudget verknüpft.

Kostenkontrolle: Was kostet ein Klick und lohnt sich das?
Sprechen wir über Geld. Google Ads funktioniert nach dem Auktionsprinzip: Du bietest auf Keywords, und Google entscheidet anhand von Gebot und Qualitätsfaktor, welche Anzeige erscheint. Das bedeutet: Was du pro Klick bezahlst, ist variabel und kann sich von Kampagne zu Kampagne, ja sogar von Tag zu Tag, unterscheiden.
Was bedeutet CPC bei Google Ads?
CPC steht für Cost per Click, also Kosten pro Klick. Er ist der Betrag, den du tatsächlich für einen einzelnen Klick auf deine Anzeige bezahlst. Es gibt zwei Varianten: den maximalen CPC (was du bereit bist zu zahlen) und den tatsächlichen CPC (was du wirklich bezahlt hast, oft weniger als dein Maximum).
Der CPC ist ein zentraler Hebel in deiner Kampagne. Ein hoher CPC muss kein Problem sein, wenn der Klick zu einem Kauf führt. Ein niedriger CPC ist nutzlos, wenn niemand konvertiert. Es kommt immer auf das Verhältnis an.
Was ist ein durchschnittlicher CPC?
Der durchschnittliche CPC variiert je nach Branche erheblich. In stark umkämpften Branchen wie Versicherungen, Anwälten oder IT Dienstleistungen können CPCs von 5 bis 30 Euro pro Klick keine Seltenheit sein. In weniger kompetitiven Bereichen, etwa lokalen Handwerker*innen oder Nischen Onlineshops, sind auch 0,50 bis 2 Euro realistisch.
Hier ein grober Überblick:
| Branche | Durchschnittlicher CPC (Schätzwert) |
|---|---|
| Lokale Dienstleister*innen (z.B. Handwerk, Kosmetik) | 0,50 – 3,00 € |
| E-Commerce (Mode, Elektronik) | 0,80 – 5,00 € |
| B2B Software / IT | 5,00 – 25,00 € |
| Finanzen / Versicherungen | 8,00 – 35,00 € |
| Webdesign KMU / Agenturen | 2,00 – 10,00 € |
Diese Zahlen sind Richtwerte. In Österreich können die Werte leicht von deutschen Benchmarks abweichen, weil der Markt kleiner und mitunter weniger stark umkämpft ist.
Kosten: Wie viel Budget wurde eingesetzt?
Die Gesamtkosten einer Kampagne sind die Summe aller Klickkosten in einem bestimmten Zeitraum. Diese Zahl sagt dir, wie viel von deinem Budget tatsächlich verbraucht wurde. Schaut man sich die Gesamtkosten im Verhältnis zu den erzielten Conversions an, sieht man schnell, ob das Budget sinnvoll eingesetzt wurde oder ob es verpufft ist.
Wichtig: Google Ads Budgets werden als Tagesbudgets oder Kampagnenbudgets gesetzt. Google kann das Tagesbudget um bis zu 100 % überschreiten (sprich: doppelt so viel ausgeben), gleicht das aber über den Monat aus. Wer das nicht weiß, wundert sich manchmal über die Abrechnung.

Was bedeuten Conversions bei Google Ads?
Eine Conversion ist eine definierte Aktion, die jemand nach dem Klick auf deine Anzeige ausführt. Was genau eine Conversion ist, legst du selbst fest. Typische Beispiele:
- Jemand füllt das Kontaktformular aus
- Ein Kauf wird abgeschlossen
- Eine Telefonnummer wird angeklickt
- Jemand lädt ein Dokument herunter
- Eine bestimmte Seite wird besucht (z.B. Danke Seite nach dem Absenden)
Conversions sind das eigentliche Ziel deiner Kampagne. Klicks sind der Weg, Conversions sind das Ziel. Ohne Conversion Tracking weißt du nie, ob dein Geld gut angelegt ist. Wer kein Conversion Tracking eingerichtet hat, fährt im Dunkeln.
Das Conversion Tracking wird in Google Ads eingerichtet und muss technisch korrekt auf der Website implementiert werden, zum Beispiel über Google Tag Manager. Wenn du das noch nicht hast, ist das der erste Schritt, bevor du ernsthaft in Ads investierst. Sprich uns gerne darauf an: Hier gehts zur Kontaktseite.
Warum ist die Conversion Rate wichtig?
Die Conversion Rate (CVR) gibt an, wie viele deiner Klicks tatsächlich zu einer Conversion geführt haben. Die Formel:
| Formel | Beispiel |
|---|---|
| CVR = Conversions ÷ Klicks × 100 | 10 Conversions ÷ 200 Klicks × 100 = 5 % CVR |
Eine typische Conversion Rate bei Google Ads liegt je nach Branche zwischen 2 % und 8 %. Unter 1 % ist ein Warnsignal, über 10 % ist außergewöhnlich gut.
Die Conversion Rate hängt nicht nur von der Anzeige ab, sondern massiv von der Landingpage, auf die du schickst. Eine gute Anzeige und eine schlechte Landingpage ist wie eine tolle Einladung zu einer Veranstaltung, bei der dann niemand weiß wohin. Deshalb ist Website Optimierung direkt verknüpft mit deinem Google Ads Erfolg.
Was ist bei Google Ads mit ROAS gemeint?
ROAS steht für Return on Ad Spend, also der Ertrag, den du pro eingesetztem Werbebudget-Euro erzielst. Er ist die wichtigste Rentabilitätskennzahl in der Suchmaschinenwerbung. Die Formel:
| Formel | Beispiel |
|---|---|
| ROAS = Umsatz aus Anzeigen ÷ Werbekosten | 1.000 € Umsatz ÷ 200 € Kosten = ROAS 5 (oder 500 %) |
Ein ROAS von 5 bedeutet: Für jeden Euro, den du in Werbung investierst, erzielst du 5 Euro Umsatz. Ab wann ist ein ROAS "gut"? Das hängt von deiner Gewinnmarge ab. Wenn du ein Produkt mit 80 % Marge verkaufst, ist ein ROAS von 2 schon profitabel. Wenn deine Marge bei 20 % liegt, brauchst du einen ROAS von mindestens 5, um die Werbekosten zu decken.
ROAS vs. ROI: Was ist der Unterschied?
Oft werden ROAS und ROI (Return on Investment) verwechselt. Der Unterschied: ROAS bezieht sich nur auf die Werbekosten, ROI bezieht alle Kosten mit ein (also auch Produktion, Personal, Versand usw.). Für die tägliche Kampagnenoptimierung ist ROAS die relevantere Kennzahl. Für die Gesamtbeurteilung eines Geschäftsmodells ist ROI aussagekräftiger.

Praktische Anwendung: Die Bedeutung der Kennzahlen für die Kampagnenoptimierung
Jetzt, wo wir die wichtigsten Google Ads Kennzahlen kennen, stellt sich die Frage: Wie nutzt man sie konkret, um eine Kampagne zu verbessern? Denn Zahlen lesen ist eine Sache. Aus Zahlen die richtigen Schlüsse ziehen und handeln ist eine andere.
Schritt 1: Zusammenhänge verstehen
Google Ads Kennzahlen stehen nie für sich allein. Sie erzählen gemeinsam eine Geschichte. Ein paar typische Szenarien:
| Situation | Was es bedeutet | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Viele Impressionen, wenig Klicks (niedrige CTR) | Anzeige wird gesehen, aber nicht angeklickt | Anzeigentext überarbeiten, Unique Selling Point klarer formulieren |
| Viele Klicks, wenig Conversions (niedrige CVR) | Interesse ist da, aber die Seite überzeugt nicht | Landingpage verbessern, Ladezeit prüfen, CTA stärken |
| Gute CVR, schlechter ROAS | Conversions passieren, sind aber zu teuer erkauft | CPC senken, Keywords eingrenzen, Zielgruppe verfeinern |
| Niedrige Impressionen trotz Budget | Geringe Sichtbarkeit, Keyword zu eng oder Qualitätsfaktor niedrig | Keywords erweitern oder Gebote erhöhen, Qualitätsfaktor verbessern |
Schritt 2: Den Qualitätsfaktor nicht vergessen
Der Qualitätsfaktor ist eine interne Google Bewertung (Skala 1 bis 10) für jedes deiner Keywords. Er fließt direkt in die Berechnung ein, wie viel du pro Klick zahlst und wie oft deine Anzeige erscheint. Ein höherer Qualitätsfaktor senkt deinen CPC und verbessert deine Position.
Der Qualitätsfaktor setzt sich zusammen aus:
- der erwarteten Klickrate (CTR)
- der Relevanz der Anzeige zum Keyword
- der Qualität der Landingpage (Ladezeit, Relevanz, User Experience)
Das zeigt einmal mehr: SEO und Google Ads sind kein Widerspruch. Eine starke OnPage SEO zahlt direkt auf deinen Qualitätsfaktor ein und macht deine Ads damit günstiger.
Schritt 3: Regelmäßig optimieren, nicht einmal einrichten und vergessen
Google Ads ist kein Set and Forget System. Kampagnen, die nie optimiert werden, verbrennen Budget. Gute Google Ads Betreuung bedeutet, regelmäßig in die Daten zu schauen, Anzeigen zu testen (A/B Tests), negative Keywords zu pflegen (damit du nicht für irrelevante Suchanfragen zahlst) und Gebote anzupassen.
Wenn du das nicht selbst machen möchtest oder Zeit und Wissen dafür fehlen, ist eine professionelle Google Ads Betreuung oft die klügere Investition als Budgetverluste durch unoptimierte Kampagnen. Melde dich hier wenn du wissen möchtest, was da bei dir möglich ist.
Checkliste: Google Ads Kennzahlen regelmäßig prüfen
- ☐ Impressionen und Impression Share kontrollieren
- ☐ CTR pro Anzeigengruppe und Anzeige vergleichen
- ☐ Klickkosten (CPC) im Verhältnis zur Conversion Rate bewerten
- ☐ Gesamtbudget und Verteilung auf Kampagnen prüfen
- ☐ Conversions und Conversion Rate analysieren
- ☐ ROAS berechnen und mit Margenanforderungen vergleichen
- ☐ Qualitätsfaktor der wichtigsten Keywords prüfen
- ☐ Negative Keywords Liste aktualisieren
- ☐ Anzeigentexte auf Basis der CTR Daten testen
- ☐ Landingpage Qualität und Ladezeit überprüfen

Erfolg in Google Ads basiert auf Daten
Viele Unternehmen starten Google Ads mit großer Erwartung und enden frustriert, weil sie nicht wissen, was die Zahlen ihnen sagen. Das ist kein Schicksal, das ist ein Wissensproblem. Und Wissensprobleme lassen sich lösen.
Der entscheidende Unterschied zwischen einem Ads Konto, das Budget verschwendet, und einem, das Anfragen oder Umsatz bringt, ist meist kein Geheimnis. Es geht darum, die richtigen Kennzahlen zu beobachten, sie richtig zu deuten und auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen.
Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Gesamtstrategie: Google Ads und Suchmaschinenoptimierung schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich. SEO (also Suchmaschinenoptimierung) bringt langfristig organische Sichtbarkeit ohne direkten Klickpreis. Google Ads bringt sofortige Sichtbarkeit gegen Budget. Wer beides kombiniert und versteht, wie die Daten zusammenspielen, hat einen echten Vorteil.
Und noch etwas: Eine starke Website ist die Grundlage für alles. Wer auf eine schlechte Landingpage wirbt, zahlt für Klicks, die nie konvertieren. Wenn du nicht sicher bist, ob deine Website wirklich gut aufgestellt ist, kann ein Website Check ein sinnvoller erster Schritt sein.
SEA, SEO und die Frage: Was brauche ich wirklich?
SEA (Search Engine Advertisement) ist der Oberbegriff für bezahlte Suchmaschinenwerbung, Google Ads ist das bekannteste Tool dafür. SEO (Search Engine Optimization) ist die unbezahlte, organische Seite. Beide Kanäle leben von denselben Daten: Keywords, Nutzerverhalten, Klickraten.
Wenn du weißt, welche Keywords in deinen Google Ads gut funktionieren (hohe CTR, gute CVR), dann hast du wertvolle Hinweise, worüber du auch organisch Content erstellen solltest. Für eine gründliche Keyword Recherche zahlt sich das in beide Richtungen aus.
Was kostet Google Ads Betreuung?
Das ist eine der häufigsten Fragen, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an. Eine professionelle Google Ads Betreuung durch eine SEA Agentur Wien oder eine Spezialistin für digitales Marketing umfasst in der Regel Kampagnensetup, laufende Optimierung, Reporting und Strategieberatung. Die Kosten dafür variieren je nach Umfang, Anzahl der Kampagnen und Branche.
Was klar ist: Wer Ads ohne Betreuung schaltet und nicht weiß, was die Kennzahlen bedeuten, verliert in der Regel mehr Geld durch suboptimale Kampagnen als eine professionelle Betreuung kosten würde. Wenn du einen Überblick über mögliche Kosten rund um deine digitale Präsenz haben möchtest, wirf einen Blick auf unseren Artikel zu Webseite Preisen und Kosten für eine Homepage.

Fazit
Google Ads Kennzahlen sind kein Mysterium, man muss sie nur einmal verstehen. Impressionen zeigen dir deine Reichweite, CTR wie überzeugend deine Anzeige ist, Conversions ob deine Website liefert und ROAS ob sich das alles rechnet. Der CPC sagt dir was ein Klick kostet, die Conversion Rate wie effizient er ist. Zusammen ergeben diese KPIs ein klares Bild darüber, wo deine Kampagne gut läuft und wo sie Potenzial verschenkt.
Das Wichtigste: Zahlen ohne Kontext sind wertlos. Nur wer versteht, was hinter den Kennzahlen steckt und wie sie zusammenhängen, kann fundierte Entscheidungen treffen. Und wer das nicht selbst leisten möchte oder kann, ist mit professioneller Unterstützung gut beraten.
Du möchtest wissen, wie deine aktuellen Kampagnen wirklich performen, oder du willst mit Google Ads starten und dabei von Anfang an alles richtig machen? Melde dich hier, wir schauen es uns gemeinsam an.
FAQ
Was sind gute Kennzahlen für Google-Anzeigen?
Gute Kennzahlen bei Google Ads sind immer im Kontext des eigenen Ziels und der Branche zu bewerten. Als Orientierung gilt: Eine CTR (Klickrate) von 3 bis 10 % ist für Suchanzeigen ein solider Bereich. Eine Conversion Rate von 3 bis 8 % ist ein gesundes Zeichen dafür, dass Anzeige und Landingpage zusammenpassen. Ein ROAS (Return on Ad Spend) ist dann "gut", wenn er über der eigenen Gewinnmarge liegt. Generell ist eine Kennzahl dann positiv zu bewerten, wenn sie im Zeitverlauf stabil bleibt oder sich verbessert. Der Vergleich mit dem eigenen historischen Durchschnitt ist oft aussagekräftiger als ein Branchenbenchmark.
Was ist eine gute Klickrate bei Google Ads?
Eine gute Klickrate (CTR) bei Google Ads ist eine relative Größe, die je nach Anzeigenformat und Branche variiert. Für Suchanzeigen gilt eine CTR von 3 bis 10 % als gut. Werte über 10 % sind möglich, insbesondere bei sehr präzisen, markenspezifischen Kampagnen. Eine CTR unter 1 % ist ein Signal dafür, dass Anzeigentext oder Keywords überarbeitet werden sollten, weil die Anzeige zwar erscheint, aber offensichtlich nicht relevant genug wirkt, um zum Klicken zu motivieren. Bei Display Anzeigen ist die CTR naturgemäß deutlich niedriger, hier ist bereits ein Wert um 0,3 bis 0,5 % als normal einzustufen.
Welche 4 Kennzahlen sind im Marketing-Controlling relevant?
Im Marketing-Controlling sind vier Kennzahlen besonders zentral: Erstens die Reichweite (wie viele Menschen werden mit einer Maßnahme erreicht, bei Google Ads sind das Impressionen). Zweitens die Engagement Rate (wie stark reagieren die Erreichten, zum Beispiel CTR oder Interaktionen). Drittens die Conversion Rate (wie viele der Reagierenden führen eine gewünschte Aktion aus). Und viertens der Return on Investment (ROI) oder ROAS (wie rentabel ist die Maßnahme im Verhältnis zu den Kosten). Diese vier Ebenen bilden den vollständigen Funnel vom ersten Kontakt bis zum wirtschaftlichen Ergebnis ab.
Was sind die 5 wichtigsten Marketingkennzahlen?
Die fünf wichtigsten Marketingkennzahlen sind branchenübergreifend: Customer Acquisition Cost (CAC), also wie viel es kostet, eine neue Kund*in zu gewinnen. Customer Lifetime Value (CLV), der Gesamtwert einer Kundenbeziehung über die Zeit. Conversion Rate, der Anteil von Interessent*innen, die eine gewünschte Aktion ausführen. Return on Ad Spend (ROAS) beziehungsweise Return on Investment (ROI), die Rentabilität von Marketingmaßnahmen. Und schließlich der Net Promoter Score (NPS) als Indikator für Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft. Im digitalen Marketing kommt häufig noch die Absprungrate (Bounce Rate) als sechste wichtige Kennzahl hinzu, weil sie direkten Aufschluss über die Qualität von Landing Pages gibt.












